ENGLISH

South Africa has inspired Peter Frank for the last decade and given him the opportunity to further his private art projects. Frank studied the art  at FH Cologne. He discovered his talent for pictures and composition and nurtured it by studying photography at the University of Bielefeld. After finishing his studies, he started working as a professional freelance photographer for international advertising agencies – never loosing touch with the artistic roots of his career. During his work for international clients, he started thinking about a possibility to challenge his artistic ambitions and his eye for art photography.

It was all about the energy, the light and the great people: When visiting Cape Town in 1999 during a photo shoot, Peter Franks enthusiasm for South Africa emerged. Frank, by this time known as a successful commercial photographer in Europe, continued visiting the previously unknown country – and has kept doing so for the past twelve years.

For “Little Superheroes”, his first series of pictures taken in South Africa, he played with the ancient human desire to cover ones self behind a mask. In an homage to the comic universe and a reconnection to old african rituals, children from the surroundings of Cape Town brought Spiderman, the Power Rangers and other supernatural fantasy figures to life.The spontaneous  pictures depict a blithe symbiosis of landscape, the childrens poise and the very unique expression of the masks themselves. The series has been exhibited in the showroom of Back-Raum/Con-Sum, Duesseldorf.

Franks most recent work shows traditional healers in the South Africa – Xhosa poeple around Cape Town and Zulu in Kwazulu Natal.He captures their inspiring, profound attitude in strong peaceful images, focussing on their strong expression and fundamental energy.The pictures combine the private moments within  a mystic aura, created through the selective use of lights and a long exposure time. Focussing on the spirituality of the Sangomas, the pictures are not solely a documentation of rituals, but even more an unobtrusive reminder of ancient traditions and culture.
Some portraits were shown in December 2011 on the first exhibition in Cape Town at the Youngblood Gallery.

DEUTSCH

Das Land Südafrika hat Peter Frank die Möglichkeit eröffnet, seine künstlerischen Ambitionen Wirklichkeit werden zu lassen – an einem Ort, den er seit mehr als einem Jahrzehnt bereist und fotografiert.
Sein Talent für Bildsprache und Komposition entdeckte er während seines Studiums der Malerei an der FH Köln. Er vertiefte diese Fähigkeiten durch ein Studium der Fotografie an der Universität Bielefeld, als Student von Prof. Holzhauser und Prof. Boström. Nach dem Ende seiner Ausbildung arbeitete Frank als freier Fotograf für internationale Werbeagenturen – ohne je die Verbindung zu seinen künstlerischen Wurzeln zu verlieren. 1988 eröffnete er sein Foto-Studio in Düsseldorf. Schon während seiner Arbeit für internationale Klienten begann er über Möglichkeiten nachzudenken, seine künstlerischen Ideen und sein Auge für Kunstfotografie neu herauszufordern.

Es lag an der Energie, dem Licht und den großartigen Menschen: Als Peter Frank im Jahr 1999 während eines Foto-Shootings Johannesburg und Kapstadt besuchte, entbrannte seine Leidenschaft für Südafrika. Frank, inzwischen als kommerzieller Fotograf in Europa, den USA und Fernost bekannt, bereiste das Land wieder und wieder – und tut das bis heute.

Seine erste in Südafrika aufgenommene Serie „Superheroes” spielt mit dem ursprünglichen menschlichen Bedürfnis, sich hinter einer Maske zu verbergen. In einer Hommage an das Comic-Universum erwecken Kinder aus der Umgebung von Kapstadt Spiderman, die Power Rangers und anderer fantastische Figuren zum Leben. Die Arbeit mit den Kindern hat die starke Verbindung weiter gestärkt, die der Fotograf zu den Menschen vor Ort aufgebaut hatte.. Die Serie wurde im Back-Raum/Con-Sum, Düsseldorf, ausgestellt.

Franks jüngste Arbeiten zeigen die traditionelle Heiler Südafrikas. Der Fotograf fasst die inspirierende, tiefgründige Haltung der Sangomas in ruhigen Porträts, mit dem Fokus auf der starken Ausstrahlung und der fundamentalen Energie der Heilerinnen. Frank besuchte die Sangomas in ihrem Zuhause oder an den Orten, an denen sie ihre traditionellen Rituale wirken. Die Fotos verbinden private Momente mit einer mystischen Aura, ein Effekt, der durch den gezielten Einsatz von Licht und eine lange Belichtungszeit erzeugt wird. Frank fasst den individuellen Ausdruck jeder Heilerin in technischer Perfektion. Durch die Konzentration auf die Spiritualität der Sangomas wirken die Bilder nicht nur als Dokumentation der Rituale, sondern auch als unaufdringliche Erinnerung an alte Kultur und Tradition.